Veröffentlicht von Ziehm Imaging GmbH Germany

Zwischen Kreißsaal
und Katheterlabor

Text und Fotos: Leon Li

Die Abteilung für interventionelle Radiologie des Dongguan Maternal and Child Health Care Hospital
Starke Partnerschaft: Die Abteilung für interventionelle Radiologie des Dongguan Maternal and Child Health Care Hospital und Ziehm Imaging arbeiten seit acht Jahren zusammen.

In der dynamischen chinesischen Stadt Dongguan steht die Abteilung für Interventionelle Radiologie des Dongguan Maternal and Child Health Care Hospitals seit Langem an vorderster Front der Gesundheitsversorgung von Frauen und Kindern. Unter der Leitung von Direktor Yang Yigang hat das Team über Jahre hinweg die interventionelle Geburtshilfe, Gynäkologie und Pädiatrie weiterentwickelt und nutzt minimalinvasive Verfahren, um Patientinnen und Patienten zu schützen. Auf diesem achtjährigen Weg ist Ziehm Imaging ein verlässlicher Partner. Die Bildgebungslösungen bilden ein verlässliches Fundament und unterstützen sowie begleiten einen Weg der fürsorglichen Versorgung und unermüdlichen Innovation. 

Direktor Yang arbeitet am Ziehm Vision RFD
Direktor Yang arbeitet am Ziehm Vision RFD und nutzt präzise Bildgebung, um Fälle zu analysieren und umfassende technische Unterstützung für interventionelle Eingriffe in Geburtshilfe, Gynäkologie und Pädiatrie zu leisten.

Routineexzellenz in der minimalinvasiven Versorgung etablieren


„Das Dongguan Maternal and Child Health Care Hospital widmet sich der Gesundheit von Frauen und Kindern. Gynäkologie, Geburtshilfe und Pädiatrie bilden unseren Kernbereich“, erklärt Direktor Yang Yigang. „In kritischen klinischen Situationen – von der Vermeidung von Blutungen bei einer Placenta praevia percreta bis hin zum Management postpartaler Notfälle – ist eine rechtzeitige Intervention entscheidend. Genau deshalb wurde unsere Interventionelle Abteilung gegründet.“ Die postpartale Hämorrhagie zählt weltweit zu den häufigsten Ursachen der Müttersterblichkeit und ist die ultimative Bewährungsprobe für die Notfallkompetenz eines Behandlungsteams.

„Unterstützt durch den C‑Bogen von Ziehm Imaging hat unsere Abteilung eine routinierte Expertise in zentralen interventionellen Techniken aufgebaut. Dazu gehören Ballonokklusionen bei Hochrisiko-Placenta-praevia (Placenta-accreta-Spektrum), um das Risiko postpartaler Blutungen wirksam zu reduzieren, sowie Uterus-Arterienembolisationen zur minimalinvasiven Behandlung von Uterusmyomen und Adenomyose“, betont Direktor Yang. „Darüber hinaus verfügen wir über umfassende Erfahrung in der Chemoembolisation bei malignen Erkrankungen zur Verlängerung der Überlebenszeit von Patientinnen und Patienten sowie in einem sehr erfolgreichen interventionellen Behandlungskonzept für kindliche Gefäßanomalien, einschließlich Hämangiomen und Malformationen.“

Hämangiom eines Kindes
Hämangiom eines Kindes Hämangiom eines Kindes
Low Dose-Angiografie der Eileiter
Low Dose-Angiografie der Eileiter Low Dose-Angiografie der Eileiter

Die Beherrschung dieser Techniken hat die minimalinvasive Intervention zum Markenzeichen der Abteilung gemacht. „Wir betreiben dreimal pro Woche Spezialsprechstunden, führen täglich Eingriffe durch und halten ein 24/7-Bereitschaftsteam für sofortige Notfalleinsätze vor“, beschreibt Yang Yigang den Alltag in der Abteilung. Als vorderste Notfall-Einheit des Krankenhauses befindet sich die Interventionelle Abteilung in einem ständigen Wettlauf mit der Zeit, um Leben zu retten.

Ein Wettlauf gegen die Zeit im Katheterlabor


In einer Nacht im späten Herbst des vergangenen Jahres durchbrach ein kritischer Anruf die Stille des Krankenhauses. „Direktor Yang, wir haben eine postpartale Blutung – die Standardmaßnahmen greifen nicht. Der Zustand der Patientin ist kritisch!“, drängte eine besorgte diensthabende Pflegekraft. Direktor Yang eilte in die Klinik und koordinierte umgehend die Zusammenarbeit mit der Geburtshilfe, der Anästhesie und der Intensivmedizin, um ein spezielles Notfallteam zu bilden. Angesichts der sich rasch verschlechternden Vitalparameter der Patientin traf er eine wichtige Entscheidung: „Wir führen sofort eine DSA durch, lokalisieren die Blutungsquelle und nehmen dann eine gezielte Embolisation vor.“

Im Katheterlabor navigierte Direktor Yang, geführt von der hochauflösenden Bildgebung des Ziehm Vision RFD, einen Mikrokatheter in die Uterusarterie. Auf dem Bildschirm wurde der abnorme Blutfluss an der Blutungsstelle klar erkennbar. Anschließend brachte der Abteilungsleiter mit höchster Präzision resorbierbare Gelatineschwämmchenpartikel ein und überwachte dabei kontinuierlich Blutdruck und Herzfrequenz. Die Blutung konnte schließlich gestoppt werden, und die Vitalparameter der Patientin stabilisierten sich – ein hart erkämpfter Sieg in diesem Wettlauf gegen die Zeit.

Eingang zum Katheterlabor im Dongguan Maternal and Child Health Care Hospital
Eingang zum Katheterlabor im Dongguan Maternal and Child Health Care Hospital

Verlässliche Bildgebung, wenn jede Sekunde zählt


In solch kritischen Interventionen erweist sich der Ziehm Vision RFD als wichtigste Unterstützung des OP-Teams. Konstruiert nach höchsten industriellen Standards liefert er durchgängig stabile, unterbrechungsfreie Bildgebung auch während langer Eingriffe – ermöglicht durch das aktive Kühlsystem Advanced Active Cooling (AAC). Darüber hinaus machen seine kompakte Grundfläche und seine hohe Mobilität den C-Bogen zur idealen Lösung für die räumlich oft begrenzten Umgebungen typischer Frauen- und Kinderkrankenhäuser. Diese Flexibilität ist in Notfällen entscheidend und stellt sicher, dass ausreichend Platz sowohl für die Patientin bzw. den Patienten als auch für die benötigte Ausstattung zur Verfügung steht.

Angiografie der Arteria iliaca interna
Die Angiografie der Arteria iliaca interna zeigt deutlich die abnormalen versorgenden Gefäße und feinen Gefäßäste – sowohl vor als auch nach der Embolisation.

Wenn er über häufige Fälle in der Sprechstunde spricht, ist Direktor Yang Yigang spürbar engagiert: „Hämangiome und venöse Malformationen bei Kindern sind sehr häufig. Wir verfolgen einen stufenweisen Therapieansatz, abhängig von der Schwere der Erkrankung. Die meisten jungen Patientinnen und Patienten sprechen gut auf eine Kombination aus oraler Medikation und lokaler Behandlung mit medikamentösen Umschlägen an. Nur eine Minderheit benötigt Sklerotherapie oder operative Eingriffe. So konnten wir kürzlich bei einer Operation einer venösen Malformation an der Schulter ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielen. Ein weiterer häufig vorkommender Befund ist die durch Tubenverschluss bedingte Infertilität. Viele Familien konnten ein Kind willkommen heißen, nachdem bei den Patientinnen die Tubenfunktion mittels interventioneller Rekanalisation wiederhergestellt wurde.“

Direktor Yang hebt besonders den größten Vorteil der interventionellen Therapie hervor: ihre minimale Invasivität. „Viele Patientinnen und Patienten können noch am selben Tag wieder nach Hause gehen, ohne stationären Aufenthalt. Das reduziert sowohl die körperliche Belastung als auch die psychische Anspannung erheblich.“

Direktor Yang nimmt sich Zeit für Aufklärung, Therapieplanung und die Sorgen der Patientinnen und Patienten.
Direktor Yang nimmt sich Zeit für Aufklärung, Therapieplanung und die Sorgen der Patientinnen und Patienten.

Der Einsatz interventioneller Techniken hat zudem ermöglicht, Patientinnen und Patienten mit Hämoptysen wohnortnah zu behandeln, die zuvor in andere Kliniken verlegt werden mussten. „Schon eine geringe Blutmenge in der Trachea, nur einige Dutzend Milliliter, kann zu tödlicher Erstickung führen und stellt ein extrem hohes Risiko dar – insbesondere bei Kindern“, erklärt Direktor Yang. „Die interventionelle Therapie erreicht eine rasche Hämostase, indem sie die verantwortlichen Gefäße embolisiert, und hat bereits vielen Patientinnen und Patienten geholfen, die aus anderen Einrichtungen überwiesen wurden.“

Ein Beispiel ist ein achtjähriger Junge, der mit plötzlich aufgetretenem schwerem Husten und Hämoptysen aufgenommen wurde; das Volumen des ausgehusteten Blutes lag bei 20–30 Millilitern. Die Bronchoskopie zeigte eine Raumforderung im rechten Hauptbronchus, der Verdacht lag auf einer endobronchialen Tuberkulose. Nachdem die konservative Behandlung ohne Erfolg blieb, führte das Team um Direktor Yang Yigang konsequent eine bronchiale Arterienembolisation bei dem Kind durch. Über eine Punktion der Arteria femoralis und anschließende Katheterisierung wurden die pathologisch erweiterten Bronchialarterien präzise erreicht. Mit Injektion des Embolisats kam der pathologische Blutfluss unmittelbar zum Stillstand – ein vollständiger interventioneller Erfolg. Der Junge hat sich seitdem vollständig erholt, seine lebhafte Art zurückgewonnen und kann wieder zur Schule gehen.

Die Leistungsstärken des Ziehm Vision RFD – intelligentes Flüssigkeitskühlsystem, hohe Bildschärfe, kompakte Grundfläche und niedrige Strahlendosis – werden im Klinikalltag des Teams von Direktor Yang umfassend genutzt.
Die Leistungsstärken des Ziehm Vision RFD – intelligentes Flüssigkeitskühlsystem, hohe Bildschärfe, kompakte Grundfläche und niedrige Strahlendosis – werden im Klinikalltag des Teams von Direktor Yang umfassend genutzt.

Eine verlässliche Bildgebungslösung im Klinikalltag


Seit seiner Installation vor nahezu acht Jahren unterstützt der Ziehm Vision RFD die Abteilung täglich. „Es ist längst nicht mehr nur ein Gerät; es ist ein guter Freund an unserer Seite“, formuliert es Direktor Yang mit sichtbarer Zuneigung. „Seine wichtigsten Stärken – klare Bildgebung, kompakte Grundfläche und hohe Mobilität – haben sich in unserer klinischen Arbeit als unschätzbar wertvoll erwiesen. In diesen acht Jahren ist das System selbst bei länger andauernden Durchleuchtungen nie ausgefallen oder hat einen Shutdown erzwungen. Seine Zuverlässigkeit ist tadellos.“

Er spricht auch sehr positiv über die niedrige Dosis des Systems: „Bei Eingriffen an Schwangeren und Kindern nutzen wir routinemäßig den Low Dose-Modus. Er liefert die notwendige Bildqualität und reduziert gleichzeitig die Strahlenexposition auf ein Minimum.“ Um die Angst junger Patientinnen und Patienten in der ungewohnten Umgebung zu mindern, greift das medizinische Personal manchmal zu spielerischen Erklärungen und nutzt das Aussehen des Ziehm Vision RFD als beruhigendes Bild: „Das ist das Raumschiff, das gekommen ist, um dich gesund zu machen!“ Dieser Ansatz hilft den Kindern, sich zu entspannen und bei der Behandlung gut mitzuwirken.

Direktor Yang
Direktor Yang und sein Team haben sich mit ihrer herausragenden Fachkompetenz über viele Jahre der interventionellen Medizin verschrieben und leiten für unzählige Patientinnen und Patienten einen verlässlichen Beitrag zu ihrer Gesundheit.

Technologische Innovation ist der zentrale Motor für die Entwicklung der Abteilung, und Direktor Yang ist dabei die treibende Kraft. Um klinische Herausforderungen zu lösen, hat er sein Team zu stetigen Fortschritten in der Behandlung von postpartalen Blutungen, Adenomyose, Uterusmyomen und tubarer Infertilität geführt und ein präzises, effizientes Konzept der interventionellen Therapie entwickelt. Zur Verringerung von Beschwerden der Patientinnen und Patienten hat er außerdem die Einführung der schmerzfreien Hysterosalpingografie vorangetrieben. Durch eine optimierte präoperative Abklärung und eine verfeinerte Durchführung ist es gelungen, eine traditionell unangenehme Untersuchung deutlich schonender zu gestalten und die Patientenzufriedenheit wesentlich zu erhöhen. Seit ihrer Einführung hat diese spezialisierte Leistung nicht nur breite Anerkennung bei Patientinnen und Patienten gefunden, sondern ist auch zu einem regionalen Referenzangebot für interventionelle Diagnostik und Therapie geworden.

Die Zukunft der minimalinvasiven Versorgung gestalten


Wenn es um zukünftige Entwicklungen geht, leuchten die Augen von Direktor Yang Yigang voller Erwartung: „In der Geburtshilfe und Gynäkologie entwickeln wir neue Behandlungsmöglichkeiten für komplexe Krankheitsbilder wie das Beckenvenenstauungssyndrom und uterine arteriovenöse Fisteln und treiben außerdem unsere Maßnahmen zur Prävention und Behandlung von tiefen Venenthrombosen bei Schwangeren weiter voran. In der Pädiatrie werden wir uns zunehmend auf die Behandlung neurovaskulärer Malformationen konzentrieren – mit dem Ziel, noch mehr Patientinnen und Patienten, insbesondere Frauen und Kindern, zu helfen.“

„Die an der Wand hängenden Dankesbanner und die herzlichen Worte der Anerkennung in den sozialen Medien bezeugen das tiefe Vertrauen und die große Wertschätzung unserer Patientinnen und Patienten. In acht Jahren enger Zusammenarbeit ist unsere ursprüngliche Motivation unverändert geblieben“, sagt Direktor Yang.

Die Partnerschaft zwischen der interventionellen Abteilung des Dongguan Maternal and Child Health Care Hospital und Ziehm Imaging steht für eine enge Verbindung von medizinischer Exzellenz und menschlicher Zuwendung und wird dem feierlichen Versprechen gerecht, ‚für Gesundheit und Leben Verantwortung zu tragen‘. „Während wir unsere Mission fortführen, die Gesundheit von Frauen und Kindern zu schützen, verpflichten wir uns zu einer weiterhin gemeinsamen Anstrengung: von der Begleitung des Beginns eines neuen Lebens bis zum Schutz seines kostbaren Wachstums – damit eine beständige, sanfte Fürsorge wie eine wärmende Strömung durch die Adern des Lebens fließen kann“, so Direktor Yang.

Dongguan Maternal and Child Health Care Hospital
Als zentrales Fachkrankenhaus für Frauen und Kinder versorgt das Dongguan Maternal and Child Health Care Hospital mit seinen spezialisierten Abteilungen jedes Jahr mehrere Zehntausend Patientinnen und Patienten aus der gesamten Region.

Über die interventionelle Abteilung des Dongguan Maternal and Child Health Care Hospital


Die Abteilung bietet seit Langem ein breites Spektrum an interventionellen Leistungen in Geburtshilfe und Gynäkologie an: von reproduktionsmedizinischen Verfahren wie Tubenrekanalisation und Embolisation bei Hydrosalpinx über Embolisationen bei Uterusmyomen und Adenomyose; von präoperativer adjuvanter Chemotherapie und palliativen Behandlungen gynäkologischer Malignome wie Zervixkarzinomen bis hin zum hämostatischen Management verschiedener maligner Tumoren und postradiogener Blutungen. Das Leistungsspektrum umfasst außerdem die Notfallversorgung von postpartalen Blutungen, ektopen Schwangerschaften und Hochrisiko-Placenta-praevia sowie die Diagnostik und Therapie des Beckenvenenstauungssyndrom und ovarieller Zysten.

Im Bereich der pädiatrischen Interventionen hat die Abteilung ebenfalls herausragende Ergebnisse erzielt. Das Spektrum reicht von Gefäßmalformationen wie Hämangiomen und lymphatischen Malformationen über solide Tumoren wie Hepatoblastome bis hin zu akuten Krankheitsbildern wie respiratorischen und gastrointestinalen Blutungen. Darüber hinaus führt die Abteilung auch interventionelle Therapien bei Erwachsenen durch und behandelt unter anderem Varizen, hepatische Hämangiome sowie benigne und maligne Lebertumoren.

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